Flitterwochen im hohen Norden!

Traumurlaub in Finnland 2016

Unsere Kunden haben Ihre Flitterwochen - nach einem Zwischenstopp in Helsinki - im schneebedeckten Lappland verbracht. Lesen Sie hier wie es ihnen gefallen hat.



Vor der Reise:
Bereits im Jahr 2015 haben wir uns auf der CMT in Stuttgart nach Anbietern für Finnlandreisen umgesehen. Leider gab es dort jedoch nicht all zu viel Auswahl.
Allerdings sind wir auf den Reiseveranstalter fintouring gestoßen. Wir wurden von einer sehr freundlichen Mitarbeiterin ausführlich beraten. Es wurden Pauschalreisen angeboten, jedoch konnte uns auch eine individuelle Reise zusammen gestellt werden.

Wir haben uns daraufhin entschieden, uns ein Angebot für 3 Tage Helsinki und eine Woche Aufenthalt im Arcitic Resort Kakslauttanen zusenden zu lassen. Dies erfolgte sehr schnell und unkompliziert per E-Mail durch die engagierte Mitarbeiter von fintouring.

Nachdem die Reise gebucht war, mussten wir uns allerdings zuerst noch um warme Kleidung kümmern. Daher haben wir uns auf den Weg auf zum Globetrotter-Outlet gemacht.

Schnell konnten wir uns für warmes Schuhwerk von Meindl und Hanwag entscheiden. Warme Jacken konnten wir in Damen- und Herrenausführung jeweils von Fjällräven erwerben.
Außerdem haben wir warme Merinounterwäsche von Icebreaker und Odlo gefunden, Mützen von 66 North und Sherpa, einen kuschlig warmen Fleece von 66 North, sowie Fingerhandschuhe.

Diese Kleidung hat wirklich in vollem Umfang ihren Zweck erfüllt und unseren Erwartungen entsprochen. Die Temperatur in unserem Urlaub betrug tagsüber meist nur -3 bis -11 Grad, aber wir sind sicher, dass unsere Kleidung uns auch bei sehr viel frostigeren Temperaturen kuschelig warm gehalten hätte.

Einzig die Fingerhandschuhe wären besser durch ein paar wasserfeste Fausthandschuhe ersetzt worden, da die Finger einzeln verpackt, sehr viel schneller auskühlen. Zur Ergänzung habe ich mir noch ein dünnes Paar Merinohandschuhe zugelegt, welche als Unterhandschuhe oder zum Fotografieren sehr zu empfehlen sind.

Was sich auch als sehr praktisch erwiesen hat, waren unsere Loops von Buff. Diese konnten wir beim Reiten sogar unter dem Helm anziehen, so dass auch die Ohren schön warm blieben.
Zusätzlich hatten wir natürlich noch diverse Winterausrüstung wie Schals, Mützen und Fleecejacken dabei, die wir sowieso schon hatten. Außerdem geliehene Skibrillen, die für die Huskysafari sehr praktisch waren. Beim Schneemobilfahren wären diese wohl aufgrund der teilweise schlechten Sichtbedingungen auch sehr nützlich gewesen, da im Verleih aber Helme mit inbegriffen waren, haben wir die Brillen leider nicht mitgenommen.

Kleidertechnisch waren wir sehr gut ausgestattet. Wir hatten auch günstigere Kleidung vom Discounter dabei, welche zwar gut warm gehalten hat, die Markenkleidung zeichnet sich jedoch trotzdem durch den besseren Tragekomfort aus. Vor allem die Merinokleidung kann sehr viel öfter getragen werden, da man viel weniger schwitzt wie in Kunstfasern.

Anfang Februar hatten wir dann einen dicken Umschlag mit den Reiseunterlagen von fintouring im Briefkasten. Die Unterlagen waren sehr umfangreich und ausführlich, wir konnten damit bestens vorbereitet in unseren Urlaub starten.

Helsinki:
Los ging es an den Flughafen in Frankfurt. Wir hatten uns vorab dort noch einen Parkplatz in einem Parkhaus gebucht. Was wir leider nicht wussten, dass wir mit unserem großen SUV nicht im Parkhaus parken konnten. Leider mussten wir daher auf einem Parkplatz (immerhin bewacht) parken. Der Shuttleservice hat jedoch einwandfrei funktioniert und wir wurden schnell zum Flughafen gebracht (Terminal 1). Mit der „Skyline“ konnten wir dann innerhalb vom Flughafen ans andere Terminal (2) gelangen, von dem aus unser Flug startete.

Die Fluglinie war Finnair, welche die Hauptfluggesellschaft für Finnlandflüge ist.
In Helsinki angekommen, konnten wir mit einem kostenpflichtigen Shuttlebus der Fluggesellschaft direkt an den Hauptbahnhof in Helsinki fahren.
Wir hatten über fintouring das Hotel GloKluuvi gebucht, welches wir in 5 Minuten zu Fuß erreichen konnten. Das Hotel wurde uns von fintouring empfohlen, es war wirklich ideal für unsere Reise, da es direkt im Zentrum lag und wir alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen konnten. Außerdem ist es ein sehr schönes und modernes Hotel, das Frühstücksbuffet lies keine Wünsche offen. Als kleine Aufmerksamkeit wegen unseren Flitterwochen erhielten wir noch gratis zwei Gläser Sekt.

Das Zimmer war ebenfalls modern und hochwertig eingerichtet. Bad und WC waren getrennt, außerdem gab es eine Badewanne und freien W-LAN Zugang.
In Helsinki haben wir uns den Dom, die Felsenkirche (Temppeliaukio) und die Uspenski-Kathedrale angeschaut. Außerdem haben wir das Naturhistorische Museum und die Festungsinsel Suomenlinna besucht. Die Überfahrt auf die Festungsinsel war sehr beeindruckend, denn obwohl kein Schnee in Helsinki lag, war das Meer zugefroren und die Fähre musste sich Ihren Weg durch viele kleine Eisschollen bahnen.

Ansonsten ist Helsinki eine sehr moderne Stadt, es sind auffällig viele junge Leute unterwegs. Die Kosten für Lebensmittel sind etwas höher wie in Deutschland. Dafür gibt es wirklich eine Riesenauswahl an guten Lokalen mit leckerem Essen. In fast allen öffentlichen Gebäuden, Läden und Restaurants gibt es außerdem freies W-LAN.

Lappland:
Nach drei Tagen ging unsere Reise dann weiter Richtung Polarkreis. Mit Finnair ging es an den Flughafen in Ivalo. Überrascht waren wir, wie viele Leute nach Ivalo wollten. Unser doch recht großes Flugzeug war komplett ausgebucht.
In Ivalo angekommen gab es kurze Verwirrung, da wir eigentlich davon ausgegangen waren, dass wir dort direkt von Mitarbeitern des Resorts abgeholt würden. Wir konnten dann aber kostenfrei mit dem Linienbus direkt zum Resort fahren.

Im Resort angekommen wurde uns von der Rezeption das Kelo/Cabin Nr. 1 zugeteilt. Wir durften also nach einer kurzen Schlittenfahrt mit unserem Gepäck in ein wunderschönes Blockhaus im verschneiten Winterwunderland einziehen. Die Blockhütten sind sehr einfach ausgestattet, haben aber einen offenen Kamin und eine Sauna. Eine kleine Küchenzeile mit Herd und Kühlschrank ist auch eingebaut. Ansonsten ein Stockbett und ein Doppelbett und ein wunderbarer Schaukelstuhl.
Da an unserem ersten Tag in Kakslauttanen wunderschön die Sonne schien, haben wir uns gleich zu einem Spaziergang aufgemacht. Die Sonne steht den ganzen Tag sehr niedrig am Himmel, es ist eine einzigartige Lichtstimmung.
Da wir Halbpension gebucht hatten, durften wir wahlweise um 18.00 Uhr oder 20.00 Uhr zum Abendessen wieder ins Rezeptionsgebäude, welches auch das Restaurant beinhaltete. Hier gab es auch kostenloses W-LAN und die ersten Eindrücke konnten gleich nachhause geschickt werden.

Nachdem gerade das Dessert serviert worden war, stürmten plötzlich alle nach draußen. Und tatsächlich, es gab Polarlichter zu sehen.
Natürlich unterbrachen wir auch kurz unser Essen und bestaunten das beindruckende Naturschauspiel. Die Polarlichter sind einfach unbeschreiblich.
Da wir nicht wussten, dass die Polarlichter von einem Moment auf den anderen wieder verschwinden können, haben wir erst einmal in Ruhe unser Dessert fertig gegessen. Aber wir hatten Glück, auch nach dem Essen waren die Polarlichter noch zu sehen. Allerdings konnten wir ohne Stativ keine vernünftigen Bilder machen. Also ging es schnell zur Cabin und mit dem Stativ konnten wir dann immerhin noch 20 Minuten beeindruckende Bilder machen, bis das Spektakel vorbei war. In der restlichen Nacht und auch den folgenden Nächten waren leider keine Polarlichter mehr zu sehen da es meist bewölkt war. Daher haben wir dann abends viel Zeit in unserer Sauna verbracht.

Am nächten Morgen hatten wir dann bereits um 9.00 Uhr unsere Huskytour. Wir wurden direkt an der Rezeption von einem freundlichen Mitarbeiter der Huskyfarm, welche ebenfalls zum Resort gehört, abgeholt. An der Farm konnten wir uns dann mit robusten Schneeanzügen, warmen Gummistiefeln und Handschuhen ausstatten, dann ging es zur Einführung für die Schlittenfahrt. In Zweiergruppen wurden uns die Huskygespanne zugeteilt. Die Huskys, welche eigentlich korrekterweise Schlittenhunde waren, konnten die erste Fahrt an diesem Tag kaum erwarten. Daher begann direkt nach dem Lösen der Zugleine vom Zaun die rasante Fahrt. Auch durften wir zu Beginn die Hunde noch nicht streicheln da diese sehr aufgedreht waren und einfach nur laufen wollten.

Als hinterstes Gespann konnten unsere Huskys erst mal ordentlich Gas geben, um ihre Kumpels wieder einzuholen. Das Steuern des Schlittens war recht einfach, da man hinter den anderen Gespannen in einer gebahnten Spur fährt und die Hunde einfach den anderen hinterher laufen. Man muss lediglich aufpassen, dass man mit der Kufe nicht zu sehr an den Rand kommt, da der Schlitten ansonsten kippen kann. Und natürlich gelegentlich bremsen und aufpassen, dass man nicht auf den Vordermann auffährt. Wenn man wieder losfahren möchte muss man dem Gespann kurz helfen und anschieben, damit die Hunde wissen dass es weitergeht.

Die Tour war einfach fantastisch, wir hatten zwei Stunden gebucht, was leider viel zu kurz war. Nach der halben Strecke konnten Fahrer und Beifahrer ihre Position wechseln und einige Erinnerungsfotos wurden geschossen. Zurück an der Farm konnten wir unsere sechs Hunde dann ausgiebig knuddeln und weitere Erinnerungsfotos schießen. Solch eine Huskysafari ist nur zu empfehlen und schreit auf jeden Fall nach Wiederholung.

Am nächsten Tag hatten wir keine Aktivität gebucht. Wir haben uns daher mit dem eigenen Shuttleservice ins Westvillage bringen lassen. In diesem neueren Teil der Anlage der ca. 3 km entfern liegt, befinden sich die neuen großen Glasigloos und die Kelo-Igloos, sowie das neue Aurora Restaurant. Außerdem befinden sich auf dem Gelände noch der Pferdestall und eine Rentierfarm. Die zugehörige Huskyfarm liegt auch in der Nähe, man hört vom Gelände bereits die Hunde bellen.

Santas Resort liegt ebenfalls auf dem Gelände, man kann hier den Weihnachtmann besuchen oder im zugehörigen Hotel übernachten. Das Gelände ist sehr weitläufig, da es aber sehr viele neue Gebäude sind standen die Igloos und die Hütten im Vergleich zum älteren Teil dem East-Village nach unserem Geschmack fast schon zu dicht aufeinander. Das neue Restaurant ist sehr schön und mit den dicken Kelo-Stämmen sehr beeindruckend, das Restaurant im älteren Teil ist dafür gemütlicher und uriger. Beides hat seine Vorteile. Gefallen hat uns beides.

Am nächsten Tag ging es dann bei einem wunderschönen Ausritt zu einer Rentierfarm weiter. Die Pferde waren sehr gepflegt und hatten einen schönen Stall. Alles war in einem guten Zustand und in einem großen Paddock hatten die Pferde auch im Schnee viel Möglichkeit sich frei zu bewegen. In einer kleinen Gruppe von nur 4 Personen hatten wir einen tollen Ritt durch ein wunderschönes Gelände, auf dem Rückweg durften wir sogar kurz traben. Die Rentierfarm war eigentlich nur einer Rentierfarm nachempfunden, aber man konnte sich einen kleinen Einblick verschaffen wie die Samen in Finnland leben und Ihre Rentiere züchten. Zum Aufwärmen gab es in einem Zelt ein kleines Lagerfeuer mit Grillwürstchen und den obligatorischen Blaubeersaft, welchen wir auch schon auf der Huskyfarm bekommen hatten.

In den nächsten beiden Tagen war Erholung angesagt. Mit Spaziergängen, Kaminfeuer, viel Lesestoff und dem leckere Essen im Resort ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Aber besser und schneller abschalten ohne TV und Radio, ist eigentlich fast nicht möglich. Die Mitarbeiter des Resorts haben uns erzählt, dass viele Gäste nur 3-4 Tage im Resort verbringen und diese Tage mit Safaris verbringen. Aber es lohnt sich wirklich ein bis zwei Tage mehr zu buchen und einfach die Natur bei einem Spaziergang auf sich wirken zu lassen.

Am letzten Tag hatten wir dann noch eine Motorschlittensafari gebucht. Die Maschinen waren wirklich beeindrucken und sehr leistungsstark. Unsere Gruppe bestand außer uns aus mehreren Motorradfahrern, daher wurde recht bald ein flottes Tempo angeschlagen. Da die Pisten teilweise recht hügelig waren, war die schnelle Fahrt recht anstrengend. Mehr als zwei Stunden hätten wir auf keinen Fall durchgehalten. Beim nächten mal würden wir uns eher auf eigene Faust auf den Weg machen, damit wir unser eigenes Tempo wählen können.

Für die letzte Nacht hatten wir ein Glasigloo gebucht. Was wir nicht wussten, war das uns von fintouring als Überraschung ein Upgrade gebucht worden war. Wir freuten uns daher riesig, dass wir ein großes neues Glasigloo im Westvillage zugeteilt bekommen hatten. Es war dadurch auch einfacher, da man in die kleinen Igloos aus Platzgründen gar kein Gepäck mitnehmen konnte. Im großen Igloo war dies ohne Probleme möglich.

Der nächste und leider letzte Morgen begrüßte uns nochmals mit Sonnenschein und Finnland zeigte sich zum Abschied von seiner schönsten Seite.
Nach diesem wunderschönen Urlaub war dies sicher nicht der letzte Besuch in Finnland.
Hyvästi Suomi



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