Hvitträsk - eine Top Sehenswürdigkeit in der Nähe von Helsinki ...

... nicht nur für Architekturfreunde!

Die Geschichte der Gebäude begann in Jahre 1896 als drei finnische Architekten, Eliel Saarinen (1873-1950), Herman Gesellius (1874-1916) ein gemeinsames Architekturbüro in Helsinki gründeten. Nach zwei Jahren haben sie ihre Examen an der Technischen Hochschule Helsinki bestanden und haben einen einmaligen Auftrag bekommen den finnischen Pavillon für die Weltausstellung in Paris 1900 zu entwerfen. Der Pavillon war im finnischen Stil entworfen mit dem Dachgemälde und der Iris Zimmer von Akseli Gallén-Kallela. Der Pavillon brachte ihnen Anerkennung und sie erhielten viele neue Aufträge.

Während ihrer Zusammenarbeit entwarfen sie über 70 Gebäude, darunter das Nationalmuseum in Helsinki. Unter den ausländischen Aufträgen befand das Haus Molchow der Mark Brandenburg (1905-07). Eliel Saarinen hat den Hauptbahnhof Helsinki und den Stadthäuser von Lahti und Joensuu entworfen.

Im Jahre 1901 entschlossen die Architekten aufs Land umzuziehen. Sie kauften ein Grundstück von 16 ha am See Vitträsk in Kirkkonummi. Sie wollten von Natur inspiriert werden und die Aussicht am See haben. Jeder der Architekten entwarf sein Haus. Die Bauarbeiten endeten 1903. Alle Gebäude sind aus Blockbohlen und Granit gebaut worden. Armas Lindgrens Nordflügel verbannte im Jahre 1922 durch einen Blitzeinschlag. Er wurde 1936 wieder aufgebaut im modernen Stil und war entworfen von Saarinens Sohn Eero. Heutzutage finden Konferenzräume da. Herman Gesellius wohnte in der kleinen schwarzen Villa auf der anderen Seite das Hofs. Sie ist heutzutage ein Restaurant und Café.

Das Hauptgebäude, damals Saarinens Heim, dient heute als Museum. Saarinens Haus ist eine architektonische Einheit in sieben Niveau, das heißt auch die Möbel sind von Eliel Saarinen entworfen und angefertigt worden in der Möbeltischlerei Boman in Turku. In der Speisesaal und Wohnzimmer sind Lampen von Loja (1879-1968) entworfen. Loja war die Ehefrau von Eliel, Heman Gesellius Schwester, Textilkünstlerin und Bildhauerin. Die Rya-Teppiche sind von Eliel Saainen entworfen und von den Freunde den Finnischen Handarbeiten gewebt. Nur der Flamme-Teppiche ist ein Geschenk von Akseli Gallén-Kallela. Die Kupferarbeiten sind von Kupferschmied Eric Ehrström. Die Ziegeln der Ofen sind handgemacht in Wilhelm Andsténs Fabrik in Helsinki

Lindgren wurde Direktor an der Technischen Hochschule und zog 1905 wieder nach Helsinki. Gesellius starb 1916 und Saarinen kaufte die ganze Einheit. Bis 1923 wohnten die Saarinens ständig in Hvitträsk. Nachdem Saarinen den zweiten Preis im Wettbewerb für den Chicago Tribune Tower gewonnen hatte, wanderte er mit seiner Familie in die USA aus. Er lebt mit seiner Familie in Cranbrook in Michigan und er entwarf den Cranbrook Academy of Art und arbeitete dort als der Professor der Architektur.

Eliel und Loja hatten zwei Kinder. Die Tochter Eeva-Liisa „Pipsan“ (1905-1979) wurde später eine Innenarchitektin als auch Textilkünstlerin und der Sohn Eero „Poju“ (1910-1961) wurde später ein berühmter Architekt. Eero hat unter anderen das TWA Terminal in JFK Flugplatz in New York, den Washington Dulles International Flugplatz in Virginia, den Gateway Arch in Saint Louis in Missouri und das General Motors Technical Center in Warren entworfen.

Eliel Saarinen, seine Frau Loja und Herman Gesellius sind alle im Wald von Hvittträsk begraben.



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